
Meine Damen und Herren! Wir melden uns mit einer Eilnachricht aus Sofia! Vor knapp 40 Minuten hat ein sechsköpfiges Team nach nur zwei Spielen eine Auszeichnung für die meisten Strikes, die am heutigen Tag in der Bowlinghalle geschafft wurden, erhalten! Dieser Verdienst ist größtenteils zwei Herren - unter anderem dem Blogbetreiber mit seinen stolzen 8 Strikes - zu verdanken.
Das Team hat anschließend beschlossen, den Preis - eine große Flasche finnischen Vodka - bei einem Get-together am kommenden Sonntag zu konsumieren.
wenn ein perverser Typ einem sagt, dass man selbst einen perversen Geschmack hätte?
Ja, manche wissen’s schon, andere nicht - ich bin mal wieder zu Hause. Und darf dementsprechend in den Genuss eines exquisiten Frühstücks kommen. Angefangen wird mit ein paar frisch angebratenen Forellenstückchen mit Gewürzen und einem Hauch Zitrone. Als zusätzlichen Appetizer gibt es noch 2 Sorten Käse und dazu passend - 2 Sorten Mayosalat - einmal “Russischer Salat” und noch “Europäischer Salat”. Als Hauptfrühstücksgang kommt dann ein Teller mit 2 Kohlrouladen, einem Steak und einem Köfte hinzu. Zum Nachtisch kann man dann zwischen dem hausgemachten Marmorkuchen mit Nüssen oder “süßer Salami” wählen. Da ich mich nicht entscheiden konnte, habe ich einfach beide genommen
Um einen Zuckerschock zu verhindern, wird die Malzeit mit 6 verschiedenen Sorten von Nüssen abgerundet.
Zwar spielt das Wetter noch nicht so richtig mit, aber wenigstens im Blog soll’s ein Tick frühlingshafter werden.
Also: Flocken raus, Blümchen rein!
Und frohes Ostereiersuchen an euch alle!
Tja, manche treibt es in den Osten, manche - je nach Vorzugsrichtung - weit in den Südosten oder -westen. Und Andere verschlägt es nach nicht so weit entfernten, aber nicht minder spannenden Ortschaften. Herr Bellerophon ist letztes Wochenende der “Leipziger Freiheit” (offizieller Slogan seit 2003) auf der Spur gegangen und hat die Erlebnismetropole in einem neuen Licht für sich entdeckt. Eine bahnbrechende Reportage:
Leipzig - da wo Koalas mit Russen knuddeln (inspiriert von dem Kiwispotter :P)
(Alternativvorschlag: Leipzig - Koalas und so viele Russen hätten Sie sonst nie auf einen Haufen gesehen!)
Heute in der Mensa setzten sich drei Jungs mit Ralph-Lauren-Pullis der oberen Preisklasse und D&G Accessoires neben mich. Der Eine schien ziemlich aufgebracht zu sein: “Das ist doch unglaublich! Die hat mir 2,80 für das hier abgebucht (wir haben ja diese tollen Magnetkarten für bargeldloses Zahlen). Seit wann ist’n die Mensa so teuer geworden?!”. “Das hier” bezeichnete einen randvollen Teller mit einem Steak, Kartoffeln und Rahmchampignons als Beilage und eine Cola. Die anderen beiden zeigten sich solidarisch und bestätigten natürlich seine Aussage. Es folgte dann ein Austausch darüber, wer was nach der heutigen für dieses Semester letzte BWL-Klausur tun wird. So beklagte sich der eine, er hätte keine billigen Flüge mehr nach Fuerteventura buchen können und müsse jetzt wahrscheinlich mit Lufthansa zum Familienferienhäuschen fliegen, der andere - dass sein Vater ihm kein neues Auto zum Geburtstag schenken will. Was der dritte noch zu berichten hatte, habe ich leider nicht mehr mitbekommen, da ich mich auf den Weg zu meinem 14-Quadratmeter großen Wohnheimzimmer machen musste.
Nach der Veranstaltung von letzter Woche, bei der ich einen kurzen Vortrag gehalten habe, sind einige weitere Vorschläge für meine Herkunft dazugekommen. So fragte sich die Menge, ob ich denn aus Franken, Schwaben oder Oberbayern käme. Nach einer regen Diskussion konnte dann ein Konsens auf “Nordbayern mit einem langen Berlinaufenthalt” erreicht werden.
Disclaimer und Hinweis: Der folgende Text weist arrogant-wirkende Aussagen auf. Jeder, der sich dadurch gekränkt fühlt, sollte seine Ansichten ändern
Nachdem meine Martenizi fast 4 Wochen lang postalisch unterwegs gewesen sind, sind sie Mitte letzter Woche endlich angekommen. Leider nützt ein Aufsetzen nichts mehr, da die ersten Bäume schon blühen. Erläuterung: Die Tradition verlangt, dass die Martenizi am 1. März aufgesetzt werden und erst dann abgelegt werden, wenn man einen Storch sieht (woraufhin man die Marteniza unter einem Stein ablegen muss) oder einen blühenden Baum (an dessen Zweig man die Marteniza anbindet).
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