Hat sich jeder nicht schon mal gewünscht nicht mehr denken zu müssen? Wer könnte diese unglaublich schwere Last von dir nehmen, dir ermöglichen die ultimative Freiheit des Ichs zu erleben, das sagenumwobene buddhistische Nichts zu erreichen und schließlich ins Nirvana zu gelangen. Das alles ist jetzt möglich! (und zwar ohne einer Sekte beitreten zu müssen!)
Ohh, ja, gestern Abend war es soweit. Nach tagelangem Fiebern was Herr Exit für mich als Überraschung vorbereitet hat, zwischen Angst vor einer alternativen Bergpanorama- ausstellung und der absoluten Verzweiflung bei einem potentiellen Besuch eines barockspiegellastigen Flohmarkts, standen wir nach Umwegen durch den Wedding und den prenzlonischen Bergen vor dem UCI. Um The Simpsons Movie in der Voranzeige zu gucken!!!
Nach zielgruppenspezifischen Angeboten zum Telefonieren für Menschen mit Migrationshintergrund werden jetzt endlich auch die Bewohner der Prenzlonischen Berge (auch bekannt als Prenzelwichser) und anderen hippen Bezirken mit einem entsprechenden Produkt angesprochen. Der gute alte Nutella Brotaufstrich ist ab jetzt im latte-Glas und mit Rezepten für lecker-erfrischende Drinks erhältlich. Nutella folgt dem Trend. Und unsere kritische Feinschmeckerjury war dabei um für Sie der Sache auf den Grund zu gehen.
Destination unknown… Erinnert irgendwie an die Sloggi-Plakate
Heute morgen eile ich zur Uni-Bib um zwei alte Bücher abzugeben und gleich zwei neue abzuholen (Man, bin ich ein Streber!). Die Vorgeschichte - vor einigen Monaten wurden die Schlößer der Schließfächer ausgewechselt. Früher waren sie ganz bequem und unkompliziert mit manuellen Schlüsseln zu bedienen. Jetzt muss man sie mit einer vierstelligen PIN kodieren und sich noch dazu die vierstellige Nummer des Fachs merken (ein Hoch auf unseren derzeitigen rechten Uni-AStA, der das alles eingeleitet hat). Ich schließe also meine Sachen ein, nimm ein Zettelchen mit, auf dem ich mir die Nummern aufschreibe (ich bin ja schon fast 21, da kann man sich nicht mehr ohne Weiteres auf sein Gedächtnis verlassen) und gehe die Büchertransaktion durchführen.
Vorlesung. Der Prof schwäbischer Herkunft erzählt etwas und auf einmal macht er ein Analogon zwischen Elektronen und einer leichten Frau. Daraufhin:
Ein interessierter Student: Tschuldingung, wat haben Sie jerade jesacht?
Prof: Liegt an meinem Schwäbisch, gell? I’m so sorry!
Dann fährt er mit dem Stoff fort, ohne etwas zu wiederholen.
Elektrotechniker sind komische Menschen. Sie berechnen ständig irgendwelche Dinge, die 95% der Menschheit nicht versteht. Wenn man sie fragt, was sie dadurch erreichen wollen, schwafeln sie nur von hüpfenden Elektronen. Deshalb werde ich hier versuchen den “normalen Menschen” unter euch “elektrotechnisch” beizubringen.
- eine Funktion massieren (kommt von Massage) - an einer Funktion so lange rumbasteln, bis sie bis auf einer 10%igen Abweichung eine Lösung einer idealisierten Anordnung darstellt
- “Wiki machen” = nach etwas in der Wikipedia suchen
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