Dass ich heute einem Menschen begegnet bin, der Verka’s Hit auch als Funkfernsprecherklingelton hat! Ich bin entrüstet!
war mal wieder der wöchentliche TU-Newsletter. In hochschulpolitischer Hinsicht wird beispielsweise berichtet, dass die TU endlich ein neues Studentenparlament bekommen soll (eine im wahrsten Sinne des Wortes “schwere Geburt” - nach mehr als 9 Monaten Streit und Klagen) und dass bald über das Schicksal des derzeitigen P entschieden wird. Außerdem kann man sich jetzt wieder jeden Sonntag ab 19:30 Uhr zum wöchentlichen Universitätsgottesdienst in der Marienkirche am Alex begeben.
Zu guter Letzt noch ein Leckerbissen für alle, die was sinnvolles mit ihrer Freizeit anstellen wollen: die Bewerbungsfrist für den Aufbaustudiengang “Bühnenbild_Szenischer Raum” (der Unterstrich in der Bezeichnung ist kein Tippfehler) läuft noch bis zum 15. Mai.
Wer kennt es nicht… die letzte Begegnung, das letzte Gespräch, die letzte Berührung… so viele Dinge blieben ungesagt, so viele Geschichten nicht erzählt…
Ja, und nun ist es wieder soweit. Diesmal ist es meine alte Arbeit, von der ich heute endgültig Abschied nehmen muss. D.h. nie wieder versuchen eine Masse von Schülern davon zu überzeugen, wie irrsinnig spannend es ist DGL zu lösen, nie wieder Leute werben und vor allem - nie wieder 1200 Briefe verschicken… Aber es ist irgendwie komisch wieder im alten Büro zu sitzen, von lieben Menschen empfangen zu werden, als hätte sich nichts verändert, und doch zu wissen, dass nichts so wie früher ist.
Zudem meinte mein neuer Chef neulich, dass nur wenn es ein studentischer Mitarbeiter schafft, dass sich sein Vorgesetzter irgendwann fragt: “Hmmm, wie war nochmal der Name des vorherigen studentischen Mitarbeiters?”, dann hätte er (der Studi) sein Ziel erreicht… Kann mir also jemand gute Anti-Gedächtnispillen empfehlen?
Ich bin auf jeden Fall, was der Zukunft angeht, optimistisch eingestellt - irgendwann mal werde ich sicherlich nicht nur Messstände verdrahten müssen… Und nach Spandowien rausfahren ist ja auch nicht sooo schlimm - mein Pegasus (a.k.a. Fahrrad) hält die gestiegene Nutzungslast schon aus ![]()
… ist das.
Gut, dass ich in der besagten Community nur die Veranstaltungen “Einführung in die Weltherrschaft I für Ingenieure” von den Dozenten Pinky and the Brain und “Millionär werden in nur 21 Jahren”, gehalten von Frau Dr. h.c. Paris H., fürs kommende Sommersemester eingetragen habe ![]()
wenn ein perverser Typ einem sagt, dass man selbst einen perversen Geschmack hätte?
Zwar spielt das Wetter noch nicht so richtig mit, aber wenigstens im Blog soll’s ein Tick frühlingshafter werden.
Also: Flocken raus, Blümchen rein!
Und frohes Ostereiersuchen an euch alle!
Heute in der Mensa setzten sich drei Jungs mit Ralph-Lauren-Pullis der oberen Preisklasse und D&G Accessoires neben mich. Der Eine schien ziemlich aufgebracht zu sein: “Das ist doch unglaublich! Die hat mir 2,80 für das hier abgebucht (wir haben ja diese tollen Magnetkarten für bargeldloses Zahlen). Seit wann ist’n die Mensa so teuer geworden?!”. “Das hier” bezeichnete einen randvollen Teller mit einem Steak, Kartoffeln und Rahmchampignons als Beilage und eine Cola. Die anderen beiden zeigten sich solidarisch und bestätigten natürlich seine Aussage. Es folgte dann ein Austausch darüber, wer was nach der heutigen für dieses Semester letzte BWL-Klausur tun wird. So beklagte sich der eine, er hätte keine billigen Flüge mehr nach Fuerteventura buchen können und müsse jetzt wahrscheinlich mit Lufthansa zum Familienferienhäuschen fliegen, der andere - dass sein Vater ihm kein neues Auto zum Geburtstag schenken will. Was der dritte noch zu berichten hatte, habe ich leider nicht mehr mitbekommen, da ich mich auf den Weg zu meinem 14-Quadratmeter großen Wohnheimzimmer machen musste.
Nach der Veranstaltung von letzter Woche, bei der ich einen kurzen Vortrag gehalten habe, sind einige weitere Vorschläge für meine Herkunft dazugekommen. So fragte sich die Menge, ob ich denn aus Franken, Schwaben oder Oberbayern käme. Nach einer regen Diskussion konnte dann ein Konsens auf “Nordbayern mit einem langen Berlinaufenthalt” erreicht werden.
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