Manch einer hat sich bestimmt schon gefragt, wieso es hier im Blog so ruhig geworden ist. Schuld daran sind vor allem vielerlei verschiedene, äußerst zeitaufwändige und unspassige Unibeschäftigungen mit denen ich mich zur Zeit rumplagen muss. Mein Alltag besteht in der Regel aus morgens früh aufstehen, zur Uni bzw. Arbeiten gehen und dann je nach Wochentag 6-10 Stunden da verbleiben. Abends werden benotete Protokolle (für diejenigen, die noch nie ein ingenieurwissenschaftliches Protokoll zu sehen bekommen haben - es handelt sich um eine 30-35 seitenlange schriftliche Arbeit) geschrieben, die stets in einem Zweiwochentakt abgegeben werden müssen. Parallel bereitet man sich für Tests vor, die einem ebenfalls alle 14 Tage Freude bereiten. Und spätestens wenn man dazu noch ein benotetes Englischpaper schreiben und abgeben muss, mit der natürlich dazugehörigen 30minütigen Präsentation, macht das Leben echt keinen Spass mehr. Das Wort “Leben” ist in diesem Fall eher unpassend. “Schattenexistenz” trifft es wohl eher zu.
Und nun versuche ich mal den “Sich-Beklagen-Modus” abzuschalten…


Ooooooooooch! (Bedauermodus an)
Öfter mal ein Liedchen vom ESC nachträllern oder den Herrn Exit nackig, nur mit einem Bergpanorama-Ölbild als Feigenblatt vor sich herumlaufen lassen. Dann klappt’s auch wieder mit dem Lachen.
Allein zur Pflege so schöner Worte wie Schattenexistenz lohnt es doch! Außerdem ist es für das Selbstwertgefühl gut, sich manchmal so richtig leid zu tun. Da merkt man dann, wie bös die Welt im Verhältnis zu einem selbst ist, und daß man eigentlich den Göttern oder doch den Heroen sehr nahe ist.
Frau Indica! In welche kompromittierenden Situationen wollen Sie mich denn bringen?
Herr Exit, um den Herrn Bellerophon aufzumuntern, sollten Sie doch wohl ALLES tun, oder?
Ich tu doch schon ALLES.
ALLES? Und wozu das Feigenblatt?