Nein, gemeint ist nicht der Orkan, der vor einigen Monaten in Europa für Aufruhr sorgte.
Heute, am 24. Mai, wird nämlich das Werk des Kyrill und seines Bruders Method gefeiert, die sich vor mehr als 1000 Jahren “die komischen Hieroglyphen”, auch bekannt als kyrillische Schrift einfallen ließen, mit denen man bis heute noch in vielen Ländern der Welt schreibt. Unter anderem auch in Bulgarien, was durchaus verständlich ist, wenn man folgendes Zitat aus der Wikipedia hervorhebt:
“Fest steht, dass das kyrillische Alphabet im 9. oder 10. Jahrhundert in Bulgarien entstand.”
Dies wurde sogar in diesem deutschen Blog betont!
Zur Feier des Tages wird ein lange Zeit für vergessen gehaltenes Projekt wiederbelebt - der Bulgarischkurs! Diese Woche lasse ich euch erstmal Zeit, um euer Wissen von der 1. Lektion ein wenig aufzufrischen! Und wer ungeduldig ist, kann auch gerne hier einen Blick werfen.
Und nun verabschiede ich mich mit der ersten Strophe aus der Hymne der bulgarischen Sprache (1892, Stojan Mihailovski):
?????, ?????? ?????????, (Vurvi narode vuzrodeni)
??? ?????? ??????? ????? (kum svetla budnina vurvi)
? ????????????, ??? ???? ????, (s knijovnostta taz sila nova)
????????? ?? ???????! (sudbinite si podnovi)
Und wie die ganze Hymne klingt kann hier bewundert werden - ein musikalisches Leckerbissen… ![]()


Ich habe natürlich lauthals mitgeschmettert … bis die weltbeste aller WG-Genossinnen kam und fragte, ob ich zuviel vom Aquavit erwischt hätte. ;o) Meine Antwort war natürlich “nein”, denn zu dieser Hymne gehört ja wohl eher Rakiya ;o)
In der Tat, Frau Liisa
Diese Aufnahme der Hymne ist echt grauenhaft, aber leider konnte ich keine bessere im Netz finden.
Wir können ja mal probesingen, wenn die am Kurs Beteiligten ein wenig voranschreiten?
Herr Bellerophon! Denken Sie an die Nachbarn!