Aufgrund zahlreicher Aufforderungen von backfreudigen kürbisproduzierenden Bloggern, ist es nun endlich an der Zeit das (sagenumwobene) Rezept für einen “Kürbisbörek”, unter anderem auch bekannt als Tikvenik (kommt von dem bulgarischen Wort für Kürbis - “tikva”), preiszugeben.
Vorwarnung: Wie man erkennen kann, ist die Menge der Zutaten beim Rezept nur ungefähr angegeben. Deshalb ist ein Abschmecken der Mischung äußerst empfehlenswert.
Zutaten:
1 Packung feiner Blätterteig
1-2 Kürbisse (von den kleinen, oder einen großen)
ca. 1 normale Kaffeetasse randvoll mit Zucker
100-150 g geriebene Walnüsse
Zimt
150-200 g geschmolzene Butter
Der Kürbis wird geschält und anschließend mit einer Küchenreibe zerkleinert (mit dem Grobreiben). Man gebe dann den Zucker, die Walnüsse und ein paar Priesen Zimt hinzu und mische das Ganze. Anschließend wird abgeschmeckt.
Jedes Blatt vom Teig wird nun mit Hilfe eines Backpinsels fein mit der geschmolzenen Butter bestreicht und anschließend wird ein Teil vom Kürbisgemisch darüber verteilt. Man sollte das Gemisch also gedanklich vorab so aufteilen, so dass es für alle Blätter reicht.
Die fertig beschmierten Teigblätter werden dann aufgerollt und in einem vorab mit Butter beschmierten Blech nebeneinandergereiht.
Nun wird der Tikvenik im vorgeheizten Ofen gebacken bis die Teigrollen ein wenig erröten.
Nach dem Abkühlen wird der Kuchen fein mit Puderzucker bestreut.


Würde das Erröten schneller funktionieren, wenn Sie einen Ihrer dreckigen Witze erzählen?
Wenn ich richtig verstehe ist das Endergebnis eine Rolle! Oder? Egal, Ich werde experimentieren und berichten!
Mjam, Sie sind ein wahrer Schatz!
P.S. Dreckige Witze? Find´ich gut, lassen ´se mal hören.
Herr spontiv, ich habe nun den Artikel um eine schematische Darstellung erweitert
Das sieht ja aus wie Canneloni!
Was soll ich sagen: ich verneige mich vor soviel Kundenfreundlichkeit! *neig*
Mein Gott, das ist ja wirklich hochprofessionell, die Zeichnung! Werden wir von der Zeichnung am Sonntag kosten dürfen?
Wann eigentlich genau?
Ein sehr appetitanregendes Rezept! Ich muß wieder mal Leute einladen, um es zu testen.
[...] der fabelhaften Anleitung des Herrn Bellerophon war es ein Leichtes die Canelloni das/den/die Tikvenik nachzubacken! Das [...]
Das Rezept macht ja einen hervorragenden Eindruck - werde ich bei Gelegenheit ausprobieren!
Tikva bedeutet übrigens auch “Hoffnung” - auf Hebräisch. Hoffen wir, daß die Tikvenik (”Ist das eine Pluralform?”, fragt sich da die sprachbesessene Bloggerin) gut gelingen!
Eigentlich geht alles, was man mit diesem feinen Blätterteig macht (diverse Börek-Arten, oder auch die bulgarische Baniza) super schnell und schmeckt super (ist jedoch leider nicht sehr PGL kompatibel).
Die Pluralform im Bulgarischen weißt eine Besonderheit auf. Spricht man von einer unbekannten Anzahl von “tikvenik”, lautet die korrekte Form “tikvenici”. Spricht man aber von 2, 3, 4 usw. lautet die Pluralform “tikvenika”. Von diesen Regeln zur Bildung der Pluralform gibt es allerdings sehr sehr viele Ausnahmen, was sie natürlich oftmals zu einem beliebten Thema beim bulgarischen “Wer wird Millionär?” im unteren Gewinnbereich macht.
[...] gehöre ja, wie Herr Bellerophon so schön sagte, zu den kürbisproduzierenden Bloggern und habe definitiv mehr [...]
[...] rezept Da gehen Sie besser zum kleinen Ingeniör! Der hat sagenhafte Kenntnisse auf diesem [...]